Geschlecht und Gender

Warum ist Geschlecht medizinisch relevant?
Zahlreiche Studien zeigen, dass sich Frauen und Männer in Bezug auf Krankheitsverlauf, Risikofaktoren, Symptomwahrnehmung und Therapieansprechen unterscheiden können. Diese Unterschiede betreffen nicht nur biologische Aspekte, sondern auch soziale und lebensweltliche Rahmenbedingungen, die Einfluss auf Gesundheitsverhalten und Versorgung nehmen.
Dennoch werden medizinische Leitlinien, Studien und digitale Gesundheitsanwendungen häufig geschlechtsneutral konzipiert. Eine solche Standardisierung kann dazu führen, dass spezifische Bedarfe nicht ausreichend berücksichtigt werden. Geschlechtssensible Forschung verfolgt daher das Ziel, mögliche Unterschiede systematisch zu analysieren und wissenschaftlich fundiert in die Versorgung zu integrieren – ohne dabei stereotype Zuschreibungen zu reproduzieren.
ELSA in gEndurance
Im Projekt gEndurance wird untersucht, ob und in welcher Weise sich geschlechtsspezifische Unterschiede in der digitalen Begleitung von Patient:innen mit Diabetes mellitus Typ 2 und/oder arterieller Hypertonie zeigen. Dabei werden sowohl medizinische Parameter als auch subjektive, soziale und lebensweltliche Faktoren berücksichtigt.
Die sozialwissenschaftliche Begleitforschung analysiert, wie Patient:innen digitale Gesundheitsangebote wahrnehmen, nutzen und bewerten. Ziel ist es, die digitale Intervention so weiterzuentwickeln, dass sie unterschiedliche Voraussetzungen und Bedarfe angemessen berücksichtigt und evidenzbasiert gestaltet ist

Warum ist Geschlecht medizinisch relevant?
Zahlreiche Studien zeigen, dass sich Frauen und Männer in Bezug auf Krankheitsverlauf, Risikofaktoren, Symptomwahrnehmung und Therapieansprechen unterscheiden können. Diese Unterschiede betreffen nicht nur biologische Aspekte, sondern auch soziale und lebensweltliche Rahmenbedingungen, die Einfluss auf Gesundheitsverhalten und Versorgung nehmen.
Dennoch werden medizinische Leitlinien, Studien und digitale Gesundheitsanwendungen häufig geschlechtsneutral konzipiert. Eine solche Standardisierung kann dazu führen, dass spezifische Bedarfe nicht ausreichend berücksichtigt werden. Geschlechtssensible Forschung verfolgt daher das Ziel, mögliche Unterschiede systematisch zu analysieren und wissenschaftlich fundiert in die Versorgung zu integrieren – ohne dabei stereotype Zuschreibungen zu reproduzieren.

ELSA in gEndurance
Im Projekt gEndurance wird untersucht, ob und in welcher Weise sich geschlechtsspezifische Unterschiede in der digitalen Begleitung von Patient:innen mit Diabetes mellitus Typ 2 und/oder arterieller Hypertonie zeigen. Dabei werden sowohl medizinische Parameter als auch subjektive, soziale und lebensweltliche Faktoren berücksichtigt.
Die sozialwissenschaftliche Begleitforschung analysiert, wie Patient:innen digitale Gesundheitsangebote wahrnehmen, nutzen und bewerten. Ziel ist es, die digitale Intervention so weiterzuentwickeln, dass sie unterschiedliche Voraussetzungen und Bedarfe angemessen berücksichtigt und evidenzbasiert gestaltet ist

Projektpartner

Projektförderung
Gefördert vom 11/2025 bis 10/2028
Förderkennzeichen: 16SV9513

